Angst & Ursachen
Ursachen und Entstehung von Angststörungen sind multifaktoriell bedingt. Dabei neigen sie häufig zu einem chronischen Krankheitsverlauf.
Im Wesentlichen spielen folgende Faktoren bei der Entstehung von Angst- und Panikattacken eine Rolle:
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Stoffwechselfaktoren wie z.B.: Hormone und Neurotransmitter |
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Organische Faktoren wie z.B.: Erkrankungen von Schilddrüse, Gehirn oder Nebennieren |
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Entwicklungspsychologische Faktoren wie z.B. erlernte Verhaltensmuster und Glaubenssätze |
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Aktuelle Umgebungsfaktoren wie z.B.: Streß, Überforderung, soziale Beziehungen und familiäre Bindungen |
Es ist ein ganz spezielles Zusammenfließen mehrerer individueller Faktoren bis die erste Panikattacke, oft völlig unerwartet und als solche auch nicht erkannt, über den Betroffenen hereinbricht. In einer völlig normalen Situation treten dabei oftmals folgende körperliche Symptome einzeln oder in Kombination auf.
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Atemnot - Zittern - Druckgefühle im Kopf/Ohren |
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Hyperventilation - Kribbelgefühle - Klossgefühl im Hals |
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Herzrasen /-klopfen - Angst umzufallen - Brustenge |
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Schweißausbrüche/Kälteschauer - Übelkeit/Bauchbeschwerden - Schwindelgefühle usw. |
Aus solchen Symptomen folgt natürlich Angst.
Angst zu sterben, Angst die Kontrolle zu verlieren.. etc.
Daher finden sich die Betroffenen nach der ersten Panikattacke oft in der Notaufnahme eines Krankenhauses wieder. Dort wird dann meist festgestellt: „organisch ist alles in Ordnung“ und der Patient wird wieder entlassen.
Der erste Anhalt für ein psychosomatisches Krankheitsbild ist gewonnen. Hierbei drückt die Seele bestimmte Prozesse über Körperreaktionen aus. Man sagt der Patient somatisiert (soma; gr. = Körper).
Gibt es weitere Panikattacken kommt es meist zu einer ganzen Reihe von Arztbesuchen, Untersuchungen und Therapieverläufen – oftmals nicht mit dem gewünschten dauerhaften und nebenwirkungsarmen Erfolg.
Mit zunehmender Verselbständigung und Manifestierung der Ängste und Symptome entsteht ein Teufelskreis, der für den Betroffenen auf bewusster Ebene kaum zu durchbrechen ist.
Er kann schließlich auch auf seine Symptome und Angstgedanken bewusst so gut wie keinen Einfluss nehmen.
Unserer Meinung nach sind es in erster Linie Prozesse im Unterbewusstsein, die die nächste Panikattacke anstoßen. Solange therapeutisch nicht direkt auf die unterbewusste Ebene Einfluss genommen wird, lassen sich demnach kaum nachhaltige Erfolge manifestieren.
So haben wir in unserer Praxis eine alternative Vorgehensweise zu Psychopharmaka und Verhaltenstherapie entwickelt.
Wir nehmen mit unserem Behandlungsprogramm Einfluss auf Körper, Geist und Seele – Bewusstsein und Unterbewusstsein. Wir machen dem Betroffenen seine individuellen Ursachen zur Entwicklung der Angststörung verständlich und vermitteln innerhalb des Therapieverlaufes unser Wissen und unsere Erfahrungen.
Im Ganzen lässt sich der Therapieablauf als sanft & sicher, völlig ohne Druck und als sehr effizient beschreiben.